Eingereichte Projekte

Brückenkopf Umnutzung Bürohaus in Wohnen

Bruckenkopf 01 Ruedi Walti v2 Bruckenkopf 02 Ruedi Walti v2 Bruckenkopf 03 Ruedi Walti v2 Bruckenkopf 04 Ruedi Walti v2 Bruckenkopf 05 Ruedi Walti v2

Bauherrschaft

Brückenkopf Bern AG

Architektur

Bauart Architekten und Planer AG

Bauleitung

Eberhart Bauleitungen AG, Bern

Bauingenieurwesen

Bächtold&Moor AG, Bern

Fassadenplanung

Fachwerk F+K Engineering AG, Muri

Elektroplanung

Amstein+Walthert AG, Bern

Haustechnik

Amstein+Walthert AG, Bern

Haustechnik

Wärmeverbund Marzili Bern AG

Bauphysik / Akustik

Gartenmann Engineering AG, Bern

Schadstoffsanierung

Gartenmann Engineering AG, Bern

Lichtplanung

Marcel Wegmüller Licht, Schlieren

Jahr der Fertigstellung

2021

Adresse

Eigerstrasse 73, 3007 Bern

Die im Rahmen der Testplanung Gaswerkareal (2014-2015) postulierte Idee einer Umwandlung des Bürohauses Eigerstrasse 73 in ein Wohnhaus wird Realität. Die Liegenschaft wurde 1964 erstellt und liegt am westlichen Brückenkopf der Monbijoubrücke. Der bisherige Nutzer (Amt für Migration und Personenstand) verliess die Räumlichkeiten per Herbst 2019.

Mit der Umnutzung leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Belebung und Attraktivierung des Quartiers. Der Standort ist über zwei Stadtebenen optimal erschlossen und wird im Zusammenhang mit der zukünftigen Aufwertung des Gaswerkareals weiter an Attraktivität gewinnen.

Der Brückenkopf als Marke soll in Zukunft weiter etabliert werden. Aufgrund der sehr städtischen Lage wurde ein Konzept mit dem Titel „urban living“ entwickelt. Realisiert wurden Kleinwohnungen (1.5-Zimmer, 2.5-Zimmer und 3.5-Zimmer), Lofts für Ein- und Zweipersonenhaushalte sowie Appartements für Kurzaufenthalter.

Neben den Wohnungen bereichern weitere Nutzungen im Bereich Freizeit, Sport, Einkauf und Gastronomie das vielfältige Angebot. Die Wohntypologien sind abhängig von der Lage der Wohnung innerhalb der Liegenschaft, bzw. von den damit verbundenen Lagequalitäten. Der Wohnungsmix verändert sich von unten nach oben und der Ausbaustandard reagiert auf Ausrichtung und Aussicht.

Der typische Stützen-/Plattenbau aus den 60er Jahren wurde auf den Rohbau zurückgebaut. Die neuen Wohnungen wurden komplett in Leichtbau gebaut und die Architektur der 60er Jahre soll über die freigestellten Stützen, freistehenden Wände und eine freigespielte Fassade erlebbar werden. Mittels Schiebetüren lassen sich einzelne Räume zuschalten oder abtrennen, bzw. kann der Raum entlang der Fassade komplett geöffnet werden.

Die dadurch erzielte Grosszügigkeit gibt den Wohnungen einen loftartigen Charakter, welcher sich als prägendes Element durch das ganze Gebäude zieht. Eine Sanierung der bestehenden Fassade wurde aufgrund eines Gutachtens verworfen. Die neue Fassade orientiert sich an der neuen Nutzung mit grossen Panoramafensterbändern, nimmt aber in der Materialisierung Elemente der alten Fassade auf.

Zudem werden im Bereich der heutigen Ausnahmen im Raster die neuen Loggien platziert und somit die Grundstruktur des Gebäudes wieder aufgenommen. Die Loggien in Ost/Süd/West dienen gleichzeitg als erforderliche Lärmschutzmassnahme. Zurück zur Übersicht